Es gibt zahlreiche Branchen, in denen man arbeiten kann – doch was die meisten nicht wissen: Kaum eine bietet so vielfältige Berufsmöglichkeiten, wie das„Pflege-“ und „Gesundheitswesen“. Deshalb zeigen wir in diesem und dem nächsten Blogartikel die vielfältigen Einstiegs- und Karrieremöglichkeiten auf – von Praktikum und Ausbildung bis hin zum Studium und dem Direkteinstieg.
Den richtigen Einstieg finden: Das Pflege-Praktikum
Wer in der Altenpflege arbeiten möchte, kann den Einstieg dafür auf vielen unterschiedlichen Wegen finden.
So ist beispielsweise ein Praktikum hervorragend dafür geeignet, um erste Einblicke in das Berufsleben und den Alltag in der Pflege zu kriegen. Schließlich muss man als Praktikant erstmal herausfinden, wo die eigenen Stärken liegen und wo man sich in Zukunft beruflich sieht. Das Kennenlernen der Grundbedürfnisse, der Lebens- und Verhaltensweisen älterer und pflegebedürftiger Menschen steht bei einem solchen Praktikum im Vordergrund.
Natürlich sollte man für ein solches Praktikum bereits einige Grundvoraussetzungen mitbringen. Dem Umgang mit älteren und pflegebedürftigen Personen sollte man positiv gegenüberstehen und sich nicht scheuen, diese im Alltag aktiv zu unterstützen. Ein gewisses Maß an sozialem Engagement, Sozial- und Kommunikationskompetenz, Empathie, Pflicht- und Verantwortungsbewusstsein sind ebenfalls von Vorteil.
Ein Praktikum kann immer auch ein guter Einstieg sein, um sich für die Ausbildung zum/r Altenpfleger/in und Altenpflegehelfer/in zu qualifizieren – dasselbe gilt für das Absolvieren eines freiwilligen sozialen Jahres (FSJ).
Freiwilliges soziales Jahr in einem Pflegeheim
Wer sich dafür entscheidet, ein freiwilliges soziales Jahr zu absolvieren, der wird in dieser Zeit viel über sich selbst und über andere, in den verschiedensten Situationen des Lebens, lernen. FSJ-ler können sich in den verschiedensten Bereichen engagieren – so natürlich auch im Pflege- und Gesundheitswesen. Das Pflegeheim ist ein beliebter Einsatzort.
Die Alltagsbegleitung der Heimbewohner, die Begleitung bei Arztbesuchen und die Unterstützung der Pflegekräfte gehören dabei genauso zu den Aufgaben, wie Hilfsarbeiten in der Küche, wo schmackhafte und altersgerechte Speisen für die Senioren zubereitet werden.
Ausbildung in der Pflege
Wer sich für eine Ausbildung in der Pflege entscheidet, der wird mit abwechslungsreichen Ausbildungsinhalten belohnt. Denkbar ist eine Ausbildung zum/r Altenpflegehelfer oder zum/r Altenpflegehelfer/in.
Hohe soziale Kompetenz, sehr gute kommunikative Fähigkeiten, ein freundliches Auftreten, eine ruhige und geduldige Art sowie ein gewissenhaftes Arbeiten sind in beiden Ausbildungsberufen Grundvoraussetzung.
Die Ausbildung zum/r Altenpflegehelfer dauert insgesamt ein Jahr. Wer diese Ausbildung erfolgreich absolviert hat, kann bei entsprechender Eignung die Ausbildung zum/r Altenpflege/r anhängen, die sich dann entsprechend um ein Jahr verkürzt und in zwei Jahren absolviert werden kann.
Ohne Vorausbildung umfasst die Ausbildung zum/r Altenpfleger eine Dauer von drei Jahren.
Übrigens: Auch in unseren Einrichtungen der PAW bilden wir aus – wir sind sogar Mitglied bei der Landesinitiative für Ausbildung und wurden als TOP-Ausbildungsbetrieb ausgezeichnet.
Fazit: Die Mischung macht‘s
Die Altenpflege bietet, wie kaum ein anderer Bereich, zahlreiche Möglichkeiten für den Berufseinstieg. Und jede einzelne zeichnet sich durch einen sehr abwechslungsreichen Berufsalltag aus.
In unserem nächsten Blogartikel zeigen wir weitere Alternativen, wie Sie den Weg in die Altenpflege finden und Ihre Karriere starten können.