In vielen Einrichtungen der PAW gibt es eine besondere Unterstützung für unsere Bewohnerinnen und Bewohner: die sogenannte MAKS®-Therapie. Dieses Angebot wird im Rahmen unseres Betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM) umgesetzt und von der IKK Südwest unterstützt.
Was steckt hinter MAKS®?
MAKS® ist ein wissenschaftlich entwickeltes Therapiekonzept für Menschen mit Gedächtnis- und Orientierungsproblemen. Entwickelt wurde es an der Psychiatrischen Universitätsklinik Erlangen.
Das Kürzel MAKS® steht für vier wichtige Bereiche:
• M – Motorische Aktivierung:
Bewegung und kleine körperliche Übungen halten mobil.
• A – Alltagspraktische Tätigkeiten
Gewohnte Handgriffe und vertraute Aufgaben geben Sicherheit und Struktur.
• K – Kognitive Aktivierung
Gedächtnisübungen und Gespräche regen den Geist an.
• S – Soziale Aktivierung
Gemeinsame Aktivitäten stärken das Miteinander.
Diese vier Bausteine werden in speziell gestalteten Therapiestunden miteinander verbunden, um die Lebensqualität zu stärken, vorhandene Fähigkeiten möglichst lange zu erhalten, die Selbstständigkeit zu fördern und um Gemeinschaft und Freude im Alltag zu unterstützen.
Speziell ausgebildete MAKS®-Therapeutinnen und -Therapeuten
Damit die Therapie fachlich fundiert durchgeführt werden kann, haben zahlreiche Mitarbeitende unserer Einrichtungen, in Zusammenarbeit mit der IKK Südwest, eine besondere Qualifizierung absolviert. Das Schulungskonzept wurde von der Deutschen Alzheimer Gesellschaft e. V. zertifiziert und ist offiziell anerkannt.
Inzwischen verfügen wir in fast allen unseren Einrichtungen über ausgebildete MAKS®-Therapeutinnen und -Therapeuten.
Wir freuen uns, dieses Angebot, ergänzend zu unserer hochqualifizierten Pflege, in unseren Einrichtungen künftig noch weiter auszubauen.