Während andere noch über Digitalisierung sprechen, leben wir sie bei der PAW längst: durchdacht, verlässlich und nah an der Praxis.
Digitale Unterstützung im Pflegealltag ist wertvoll – wenn sie entlastet, Zeit spart und Nähe ermöglicht. Genau hier setzt unsere Zusammenarbeit der PAW mit voize an.
Bereits vor einiger Zeit haben wir mit voize in der stationären Pflege umgesetzt, was im ambulanten Bereich längst Standard ist: die mobile, digitale Pflegedokumentation direkt am Pflegekunden. Damit sind wir in Rheinland-Pfalz Vorreiter.
Neue Pilotphase im Haus Königsland
In der bisherigen Umsetzung war die Spracherkennung auf unser System Vivendi „aufgesetzt“, was in der Praxis vereinzelt zu technischen Einschränkungen geführt hat.
Mit einer Pilotphase im Haus Königsland, die kürzlich mit einer Schulung gestartet ist, gehen wir deshalb einen konsequenten nächsten Schritt: Die Anbindung von voize an Vivendi. Das sorgt für eine deutlich schnellere, stabilere und effizientere Verarbeitung der Daten.
Nach Abschluss und Auswertung dieser Pilotphase ist der nächste Schritt bereits geplant:
Bei erfolgreicher Umsetzung soll der Rollout bis Mitte 2027 in allen stationären Einrichtungen der PAW erfolgen. So möchten wir die digitalen Möglichkeiten trägerweit ausschöpfen und Pflegeprozesse nachhaltig modernisieren.
Infrastruktur als Grundlage: WLAN-Ausbau bis Ende des Jahres
Damit unsere digitalen Lösungen ihr volles Potenzial entfalten können, braucht es eine stabile technische Basis.
Deshalb verfolgen wir als Träger ein klares Ziel: Der umfassende WLAN-Ausbau in allen Einrichtungen soll bis Ende diesen Jahres abgeschlossen sein.
So schaffen wir die Voraussetzung, digitale Anwendungen zuverlässig, sicher und in all unseren Einrichtungen optimal nutzen zu können.
Ein Gerät für alles: klar, mobil, übersichtlich
Für unseren Pflegealltag bedeutet voize: Ein Gerät für alles. Alle im Dienst befindlichen Mitarbeiter:innen führend während der gesamten Arbeitszeit ein dienstliches Android-Mobilgerät mit sich.
Telefonie, Patientenrufanlage, Dokumentation und wichtige Informationen laufen gebündelt über dieses eine Gerät: übersichtlich und jederzeit griffbereit.
Einfach sprechen statt tippen
Die gesamte Pflegedokumentation kann in Echtzeit per Spracheingabe erfolgen:
SIS, Maßnahmenplanung, Pflegeberichte, Einträge zu Vitalwerten und vieles mehr werden direkt eingesprochen. Das ist schnell, sicher und nah am Menschen, denn: Der Blick bleibt bei den Pflegekund:innen, nicht auf der Tastatur.
Auch bei Informations- und Aufnahmegesprächen mit Pflegekund:innen und Angehörigen kommt die Spracherkennung zum Einsatz. Alles Gesagte wird in Wort und Schrift transkribiert und automatisch dem Strukturmodell (SIS) sowie den entsprechenden Themenfeldern zugeordnet – selbstverständlich unter geltenden Datenschutzregelungen.
Mit dem neuesten Update wird der Arbeitsalltag für unsere Mitarbeitenden noch komfortabler:
Per Sprachbefehl wie „Öffne Wunden Frau X“ öffnet sich direkt der sorgfältig und lückenlos dokumentierte Wundverlauf. Letzte Fotos und Beschreibungen sind sofort einsehbar, neue Einträge und Fotos können direkt ergänzt werden, ohne Suchen, ohne Umwege.
Der Pflegealltag ist selten störungsfrei. Deshalb lässt sich die Aufnahme jederzeit pausieren, etwa, wenn es an der Tür klopft oder jemand dazukommt. Mit einem Klick wird das Gespräch genau an der Stelle fortgesetzt, an der es unterbrochen wurde.
voize erkennt zudem, wenn mehrere Personen anwesend sind, zum Beispiel Pflegekund:innen und Angehörige, und transkribiert dementsprechend.
Fazit: Struktur schafft Sicherheit
Die stationäre Tourenplanung sorgt, mit Unterstützung der digitalen Spracherkennung, für einen klaren Ablauf im Dienst, ganz ohne Papierwirtschaft.
Unsere Mitarbeiter:innen beenden ihre Schicht mit dem guten Gefühl: „Ich habe alles im Blick und alles erledigt.“
Die kürzlich stattgefundene Schulung im Rahmen des Pilotprojektes hat erneut gezeigt, dass die Dokumentation mit Spracherkennung gelebte Entlastung im Pflegealltag bedeutet. Mit voize halten wir unseren Mitarbeiter:innen den Rücken frei, weil sie mehr Zeit für das haben, was zählt: unsere Pflegekund:innen.
Wir wissen: Hochqualifizierte und moderne Pflege entsteht dort, wo mutig vorangegangen wird.
Und genau das tun wir bei der PAW – heute und in Zukunft.