Erinnern Sie sich noch an Ihre Kindheit? Wie schön war es, bei Mutter oder Großmutter auf dem Schoß zu sitzen und Märchen zu hören! Jedes Mal, wenn wir unseren Bewohnerinnen und Bewohnern Märchen erzählen, sieht man in den Gesichtern das selige Lächeln der Erinnerung. Märchen schenken dem Menschen Mut, sich auf die Suche nach seiner ganz persönlichen Geschichte und seiner sinnerfüllenden Lebensaufgabe zu machen.
„Es war einmal…“, so beginnen die meisten Märchen. Damit wird die richtige Stimmung für die Geschichte aufgebaut, viel mehr Spannung erzeugt, als wenn ein Märchen mit einem Titel eingeleitet wird. Der verrät schon zu viel. Das „Es war einmal“ zieht die Zuhörer dagegen in den Bann, ohne dass sie vorher ahnen können, in welche Richtung die Geschichte geht.
So geschah es auch am 08. Juli 2017, als unsere Märchenerzählerin Frau Gabriele Binder die Bewohnerinnen und Bewohner im Haus an den Schwarzweihern in Enkenbach in die geheimnisvolle Welt der Märchen entführte.
Mit Kerzenlicht, süßen Düften, Musik mit Klangschalen und Gitarre und einem Märchenschloss als Kulisse begann die Veranstaltung mit viel Applaus. Mucksmäuschenstill war es, als Frau Binder unsere Bewohner mit einem Bewegungslied begrüßte. Sie erzählte unter anderem „Der süße Brei“, „Der Teufel mit den drei goldenen Haaren“ und „Sterntaler“ von den Gebrüdern Grimm sowie ein afrikanisches Märchen. Dazu sang sie die passenden Lieder, welche sie mit der Gitarre untermahlte.
Begeistert und gespannt hörten sich die Bewohner die Märchen an und sangen die Lieder textsicher mit. Mit einem großen Applaus bedankte sich Frau Relle ganz herzlich im Namen der Bewohner und des Hauses an den Schwarzweihern bei Frau Binder, welche nun schon seit 11 Jahren immer sehr gerne hierher kommt. Unsere Bewohner seien ein sehr nettes und treues Publikum, meint sie.
Als Fazit ist zu sagen, dass die Veranstaltung ein voller Erfolg war.