Sebastian Jacob, der junge Stürmer des 1. FCK, besuchte uns kürzlich im Diakonissenhaus am Stadtpark. Die Bewohner und Bewohnerinnen freuten sich über den außergewöhnlichen und prominenten Besuch und brachten ihm, mit dem Ü60-Chor „Forever Young“, ein rockiges Ständchen. Rund 130 Senioren treffen sich wöchentlich, um gemeinsam im Chor – gegründet von Andy Dodt – zu singen. Rechnet man das Alter aller Mitglieder zusammen, so sind diese insgesamt rund 10.000 Jahre alt.
Sebastian Jacob, der gekommen ist um sich den FCK-Fans persönlich vorzustellen, war von dem Enthusiasmus und der Energie des Chors absolut begeistert.
Nach der fröhlichen Begrüßung des FCK-Profis wollten unsere Bewohner und Bewohnerinnen natürlich noch mehr über den prominenten Saarländer und sein Leben als Fußball-Star erfahren.
Der Werdegang von Sebastian Jacob
Sebastian Jacob erzählte, dass er bereits in seiner Kindheit ein begeisterter Fußballer war. Dabei mussten es nicht immer Fußballplätze zum Kicken sein, auch auf der Straße wurde fleißig mit Freunden trainiert und gespielt. Mit etwa viereinhalb Jahren wurde er dann schließlich Mitglied im Fußballverein und entdeckte seine Leidenschaft für diesen Sport. Im SC Roden durchlief er alle Jugendmannschaften, bis er später zum 1.FC Saarbrücken wechselte, wo er erfolgreich für die A-Junioren-Bundesliga spielte. Das Trainieren mit Profis war zu dieser Zeit bereits an der Tagesordnung und auch einzelne Testspiele durfte er bestreiten. Immer mehr stieg der Wunsch, Profi-Fußballer zu werden.
Doch Sebastian Jacob fuhr erstmal zweigleisig und absolvierte, nach seinem Jahr in der A-Jugend, ganz bodenständig erst einmal sein Abitur und dann ein freiwilliges soziales Jahr. Anschließend zog er nach Kaiserslautern, um sich vollständig auf seine Fußballkarriere zu konzentrieren.
Als vor etwa zwei Jahren der sportliche Leiter des NKZ auf Sebastian Jacob zukam, gewann die Fußballkarriere beim FCK an Aufwind. Der erste Profivertrag wurde für drei Jahre unterzeichnet. Sebastian Jacob sieht sich hier selbst in der Position als Bindeglied zwischen der „U-23 und den Profis“, da er seine Erfahrungen an U-23-Spieler weitergeben möchte.
Einige Tage vor seinem Besuch im Diakonissenhaus, beim Spiel gegen Bochum, hat Sebastian Jacob sein erstes Profitor geschossen. Und auch hierüber sprach er an diesem vergnügten Nachmittag im Diakonissenhaus.
„Es ist schon ein einfach unbeschreibliches Gefühl, gerade auch vor unseren Fans in der Kurve das erste Tor zu schießen“, freute sich Sebastian Jacob. Allerdings habe er sich im ersten Moment gar nicht so richtig über das Tor freuen können, denn der Ausgleich ließ nicht lange auf sich warten.
Sebastian Jacob musiziert mit „Forever Young“
Zum Ausgleich, verrät Sebastian Jacob, spielt er gerne Klavier und Gitarre und verbringt viel Zeit mit seiner Freundin und Freunden. Um zu zeigen, dass er nicht nur fußballerisch, sondern auch musikalisch begabt ist, schnappte er sich die Gitarre von Chorleiter Andy Dodt und schmetterte gemeinsam mit dem Chor vergnügt einige Lieder.
Unsere Bewohner und Bewohnerinnen waren begeistert von dem prominenten Besuch und ihre Augen leuchteten, wenn sie von ihren eigenen Erlebnissen auf dem Betzenberg berichteten. Das war ein ereignisreicher und schöner Vormittag im Diakonissenhaus am Stadtpark!
Quellen:
Foto: © Jens Vollmer
Inhalt: Stadionzeitung, Beitrag „Von Erfahrungen lernen – Sebastian Jacob“, veröffentlicht am 21.11.2014
