Wie organisiere ich meinen Frühdienst? Was hat wirklich Priorität? Wo verstecken sich typische Zeitfresser? Und wie gelingt eine gute Kommunikation mit Bewohner:innen und Angehörigen? Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigten sich unsere Auszubildenden beim kürzlich stattgefundenen innerbetrieblichen Unterricht (IBU).
Zum Einstieg sorgten verschiedene Moderationskarten für Gesprächsstoff. Paarweise kamen die Azubis miteinander ins Gespräch, tauschten Erfahrungen aus und näherten sich so gemeinsam den Themen des Tages.
Anschließend wurde es ganz praktisch: Anhand realer Beispiele aus dem Pflegealltag und in einem Rollenspiel übten die Auszubildenden unter anderem die Kommunikation mit Bewohner:innen und deren Angehörigen. Denn gerade in herausfordernden Situationen kommt es nicht nur darauf an, was gesagt wird, sondern auch wie.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf Organisation und Zeitmanagement im Pflegealltag. In Gruppenarbeiten wurden Strukturen unter die Lupe genommen, mögliche Zeitfresser identifiziert und gemeinsam Lösungsansätze und hilfreiche Tipps erarbeitet. Dabei spielte auch die Selbstreflexion eine wichtige Rolle:
Wo kann ich mich selbst noch verbessern? Wie organisiere ich beispielsweise meinen Frühdienst? Und was kann ich dabei von anderen lernen?
Auch das Setzen von Prioritäten wurde thematisiert. Schließlich gilt es im Pflegealltag immer wieder, flexibel auf Situationen zu reagieren und gleichzeitig die Qualität der Pflege im Blick zu behalten.
Zum Abschluss präsentierten die Gruppen ihre Ergebnisse vor allen anderen. Für manche durchaus eine Herausforderung…und genau deshalb eine wertvolle Übung. Das freie Sprechen unterstützt nicht nur den Spracherwerb, sondern bereitet auch auf mündliche Fallvorstellungen vor Lehrkräften und Prüfer:innen vor.
Und dann gab es noch eine kleine Überraschung: Jeder Azubi erhielt zum Abschluss eine „positive Gewürzgurke“. Ein augenzwinkernder Impuls, der dazu anregen soll, die eigene Entwicklung immer wieder zu reflektieren, das Positive im Blick zu behalten und motiviert den eigenen Weg weiterzugehen.
So verbindet unser IBU theoretisches Wissen mit Situationen aus dem echten Pflegealltag…und schafft gleichzeitig Raum, voneinander und miteinander zu lernen.
